Leistungsspektrum Frau Dr. med. Fendel

Fachärztin für Allgemeinmedizin
Naturheilverfahren-Akupunktur-Ernährungsmedizin

Unter Naturheilverfahren versteht man die Anwendung nebenwirkungsarmer, natürlicher Reize bzw. Heilmittel, die zur Anregung der individuellen, körpereigenen Heilkräfte dienen. Die Frage, ob denn die Naturheilkunde oder die Schulmedizin besser ist, stellt sich für uns in dieser Form nicht. Die Frage lautet vielmehr, bei welcher Erkrankung, bei welchem Patienten und zu welchem Zeitpunkt Naturheilverfahren oder die Schulmedizin angebracht ist. In unserer Praxis bestehen beide medizinischen Systeme nebeneinander, sie konkurrieren nicht, sondern ergänzen sich zum Wohle des Patienten. Einige der in unserer Praxis angewendeten Verfahren finden Sie hier in Kurzform beschrieben.

Die Akupunktur

   


Die Akupunktur ist ein bewährtes Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin ( im folgenden Text TCM abgekürzt ), risikoarm und basierend auf einer Jahrtausend alten Tradition. Dabei wird durch Reizung bestimmter Punkte mit Nadeln die Selbstregulation des Körpers angeregt, z.B. durch vermehrte Ausschüttung körpereigener Substanzen.
Eine Akupunktur ist an allen Körperteilen möglich, in Abhängigkeit von der zu behandelnden Erkrankung kann es von Vorteil sein, nur das Ohr zu nadeln.
Die Dicke der von uns verwendeten Akupunkturnadeln beträgt zwischen 0,20-0,35 mm, ist also etwa nur halb so dick wie eine Injektionskanüle.
Eine Erfolgsgarantie gibt es, wie bei allen medizinischen Behandlungsmethoden, natürlich nicht. Aber es bestehen zahlreiche Arbeiten, die die Wirksamkeit der Methode anhand von Patientenberichten dokumentieren. Besonders Schmerzsyndrome lassen sich nach diesen Erfahrungsberichten mit gutem Erfolg behandeln, aber auch Allergien und vieles mehr...
Nach Durchführung sogenannter Modellvorhaben wurde die Akupunktur  wegen der guten Behandlungsergebnisse zum 01.01.2007 für die Diagnosen Kniegelenksverschleiß und chronische Lendenwirbelsäulenschmerzen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Versicherte mit den entsprechenden Diagnosen können 10 Akupunktursitzungen pro Jahr ohne Zuzahlung erhalten.
Frau Dr. Fendel verfügt über die Zusatzbezeichnung Akupunktur der Ärztekammer Rheinland-Pfalz, über die Ausbildung in psychosomatischer Grundversorgung sowie in der speziellen Schmerztherapie.
Damit ist sie berechtigt, die Akupunktur für alle gesetzlichen Krankenkassen durchzuführen.
Bei den privaten Krankenkassen und der Beihilfe gibt es nach wie vor keine Einschränkung in Bezug auf Erstattungsfähigkeit, Diagnosen oder Häufigkeit.
Da die Akupunktur auch bei vielen anderen Krankheitsbildern, unabhängig von der Erstattungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenkasse hilfreich sein kann, stehen wir Ihnen für eine individuelle Beratung in Bezug auf Ihre Beschwerden gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung, bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin.


Die Eigenbluttherapie
Schon seit Jahrhunderten ist den Heilkundigen bekannt, dass das aus dem Organismus entnommene und sofort reinjizierte Blut zu einer Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte führt und damit Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden können.
Mit Beginn der naturwissenschaftlichen Medizin sträubte man sich zunächst gegen die uralten erfahrungsheilkundlichen Methoden, bis Einblicke und Kenntnisse über die physiologischen Vorgänge gefunden wurden und man erkannte, dass im Blut ungeahnte Kräfte schlummern. Zunächst versuchten Chirurgen, sich die Wirkung des Eigenblutes zu Nutzen zu machen und beobachteten einen günstigeren Heilungsverlauf mit der Anwendung von Eigenblut bei Knochenbrüchen und Wundheilungsstörungen.
Mittlerweile findet die Eigenbluttherapie mit ihren verschiedenen Modifikationen breite Anwendung in vielen medizinischen Fachrichtungen und gilt als Umstimmungstherapie.
Dem jeweiligen Patienten wird in fest definierten Abständen ( ca 10 mal / 6 Wochen ) 0,2-1,0 ml venöses Blut aus der Armvene entnommen, dieses mit Kochsalzlösung oder homöopathischen Lösungen verschüttelt und direkt in einen Muskel des Patienten reinjiziert. Bei Kindern kann das Eigenblut als Tropflösung gegeben werden.
Es gilt als möglich, ein bestehendes chronisches Krankheitsgeschehen in einen akuten Zustand zurückzuführen und ihn dadurch besser behandeln zu können. Ebenfalls ist ein gewaltiger Einfluß der Eigenbluttherapie auf die vegetative Gleichgewichtslage bekannt, sodass sehr häufig eine positive Wirkung auf das Allgemeinbefinden beobachtet werden kann. Viele Patienten fühlen sich nach der Behandlung vital, energiegeladen und leistungsfähiger.

Anwendungsmöglichkeiten der Eigenbluttherapie:
- vermindertes Allgemeinbefinden
- Schlafstörungen
- Depressionen
- chronische Schmerzzustände
- Allergien, Neurodermitis, Infektneigung
- Chronische Entzündungen, Furunkel, Abszesse
- Auffinden von Störherden ( versteckte Erkrankungen kommen zum Vorschein )
Die Therapie ist bei sachgemäßer Anwendung nebenwirkungsarm, ein Infektionsrisiko übertragbarer Erkrankungen besteht nicht.


Die Schröpftherapie

     

Die Darstellung von Schröpfgläsern sind bereits aus dem alten Ägypten bekannt, im klassischen Griechenland war das Schröpfen so geschätzt, dass die Schröpfglocke zum Emblem des Arztes wurde.
Die Schröpftherapie gehört wie der Aderlass und die Blutegeltherapie zu den Aschner = Ausleitungsverfahren.
Die Schröpfköpfe werden dabei je nach Energiezustand des Patienten entweder trocken auf bestimmten Zonen des Patientenrückens plaziert oder die Haut des Patienten an den untersuchten Zonen vor Applikation des Schröpfglases mit einer sterilen Lanzette eingeritzt. Eine weitere Möglichkeit der Behandlung besteht auch im Sinne einer tiefen Bindegewebsmassage, wenn applizierte Schröfköpfe nach vorherigem Einölen der Haut therapeutisch bewegt werden.
Die Wirkungsweisen liegen zum einen in der Verbesserung des Bindegewebsstoffwechsels
( = Depot für nicht mehr entsorgte Abfallprodukte ), in der Ausscheidung von Schmerz- und Entzündungsmediatoren, zum anderen in der Immunstimulation und der Wirkung auf Reflexzonen.
Durch einen gezielten Reiz in der oberflächlich gelegenen Reflexzone wird die Selbstregulation in der Tiefe, d.h. an den analogen Organen und Strukturen in Gang gesetzt.
Verständlich wird hierdurch das weite Indikationsfeld der Schröpftherapie, lassen Sie sich von der Wirkung einer einfachen Methode überraschen.

Die Blutegeltherapie


Die Anwendung medizinischer Blutegel gehört zu den ausleitenden, naturheilkundlichen Verfahren.
Beim Biss setzt der medizinische Blutegel das sogenannte Hirudin frei, es soll die umliegenden Blutgefäße weitstellen, damit der Blutegel an seine Mahlzeit kommt. Das Hirudin wirkt  zusätzlich stark entzündungshemmend, gerinnungshemmend und lymphstromanregend.
Aus der Wirkung des Hirudins ergeben sich die medizinischen Indikationen zur Anwendung von Blutegeln:

  • oberflächliche Venenentzündungen / Schleimbeutelentzündungen
  • aktivierte Gelenkentzündungen ( Knie, Ellenbogen, Fußgelenke )
  • Hämatome
  • Unterschenkelgeschwüre
  • Furunkel/ Abszesse

Die Blutegel werden steril zu medizinischen Zwecken gezüchtet und sind nur über eine Apotheke zu beziehen. Die Tiere werden an die gewünschte Stelle gesetzt, der Saugvorgang dauert etwa 45 min, dann lösen sich die Blutegel von alleine.
Die Bissstelle sondert für weitere 10-20 Stunden  eine Mischung aus Blut, Lymphe und Gewebeschlacken ab, man könnte auch sagen, das Gewebe säubert sich.

Kinesiotaping / Aku-Taping

   

Das Kinesiotaping ist  eine naturheilkundliche  Methode zur Therapie  von Beeinträchtigungen der Muskel- und Gelenkfunktion.
Im Gegensatz zum schulmedizinischen, stützendem Taping werden elastische Klebestreifen unter funktionell anatomischen Gesichtspunkten auf die Haut aufgeklebt.
Durch die Bewegung des Patienten kommt es zu einer permanenten Verschiebung der Haut gegen die Unterhaut und damit zu einer stetigen, unterschwelligen Reizung der darunterliegenden Muskel-, Bänder und Gelenkpartien.
Der jeweilige Lymphfluss wird angeregt, das Kinesiotaping wirkt schmerzlindernd und im Bereich des Sportes leistungsoptimierend.
Beim Aku-Taping fließen durch die Kombination mit Dauerakupunkturnadeln die therapeutischen Regeln der traditionell chinesischen Medizin mit ein.
Die Anwendbarkeit geht weit über Schmerzzustände hinaus.

Kinesiotapeverbände bleiben für ca 3-5 Tage auf der Haut kleben, der Patient darf duschen, nur den Tapeverband nicht trockenrubbeln. Zum Trocknen darf geföhnt werden.

Weitere bei uns durchgeführte Naturheilverfahren, über die wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch informieren, sind:

-  Ernährungstherapie
-  Immun- / Thymustherapie
-  Mikrobiologische Therapie
-  Phytopharmakologische Therapie
-  Psychosomatische Grundversorgung
-  Biologische Tumortherapie, Misteltherapie
-  Zahnstrommessung
-  Darmsanierung
-  Elektrotherapie

<< Lebenslauf